Lesung: Anfang und Ende
Manchmal gehen Anfang und Ende fließend ineinander über, nahezu unbemerkt und sanft wie eine Sommerbrise – manchmal hingegen kommen sie abrupt und mit einer Geschwindigkeit, die uns in den Sitz drückt und die Luft abschnürt. Neue Beginne rütteln an uns, im Außen wie im Innen; sie bauschen unsere Segel auf, ziehen uns in ein neues Leben hinein und sorgen dafür, dass wir uns klein fühlen, ängstlich, staunend – hoffnungsvoll.
Wir möchten in unserer Lesung gemeinsam einen Rahmen spannen, der uns diese Lebensschwellen betrachten und sie erforschen lässt. Gemeinsam lauschen wir dem Schmerz und dem Hoffnungsvollen, tasten uns an den scharfen Kanten eines Umbruchs entlang und fühlen uns in die bedeutungsvolle Schwebe des Wandels einen.
Es lesen: Anika Kömp, Carolin Lüders, Bettina Mankowski, Eileen Reinhardt, Clara Vogel, Ben Weber.
Moderation: Angelina Jungmann
Einlass: 16:30 Uhr
Eintritt frei
Isabelle Fuchs, Jahrgang 2000, studiert Psychologie und ist hoffnungslos in Bücher verliebt. Mit einem Kopf voller Ideen und einem Herz voll Motivation haucht sie ihren eigenen Geschichten Leben ein und bringt sie zu Papier.
Angelina Jungmann, ist Gründungsmitglied des LiteraturKollektivs Bochum, gibt Workshops, schreibt, liest und moderiert. Sie studiert Kulturwissenschaften und lebt im Herzen Bochums.
Anika Kömp, Kind der 80ziger, durch und durch Bochumer Mädchen, schreibt über alles, was sie sieht, hört, fühlt und liebt.
Corina Minzlaff, Jahrgang 1976, fotografiert und schreibt sich in ihren Tagebüchern ihrem Leben entgegen. In ihren Texten und in ihrem ersten Roman geht es um die Wunder und die ganz großen Gefühle im Alltag.
Eileen Reinhardt, geb. 1986, Sozialarbeiterin und psychosoziale Beraterin. Geboren und aufgewachsen im Herzen des Ruhrgebietes, lebt sie in Hattingen. Sie schreibt Kurzgeschichten über das Leben als Frau und Nicht-Mutter, über Ängste und die Philosophie des Lebens.
Desiree Buchwald, Jahrgang 1987, lebt direkt neben dem Mittelpunkt des Ruhrgebiets. Mit Prosa und Kurzgeschichten blickt sie auf Alltägliches, Besonderes und in die Abgründe der Menschen. Momentan arbeitet sie an ihrem Debütroman.
Clara Vogel, ist 1968 in Bochum geboren und wurzelt seitdem fest in der Heimaterde. Sie ist Lesende.Schreibende.Reisende durch Worte und Welten und hält ihre Beobachtungen gerne in gegenwartsliterarischer Kurzprosa fest.
Birgitta Gronau, lebt in Bochum, liebt es die Menschen und die Welt um sie herum zu beobachten und kann nicht aufhören zu fragen, warum was ist und was sein könnte. Daraus entstehen Geschichten über das Besondere im scheinbar Alltäglichen.
Carolin Lüders, Jahrgang 1993, lebt im Ruhrgebiet und arbeitet als Physikerin – was aber nicht heißt, dass in ihren Geschichten alles physikalisch mit rechten Dingen zugeht. Sie hat einige Phantastik-Kurzgeschichten veröffentlicht und ihr erster Fantasy-Roman wird in naher Zukunft erscheinen.
Betty Mankowski, (Jahrgang 1969, Autorin seit 1988) beschäftigt sich in ihrer Prosa und Lyrik eher selten mit hoffnungsvollen, häufig jedoch mit dystopischen Themen, wenn sie über Zukunftsversionen schreibt.